sonja Kleene FigurZoom so habe ich es geschafft
So erschreckend sah ich aus vor der Diät
16. Februar 2016
So geht dauerhaft schlank heute: werde leicht leichter
23. Februar 2016
Show all

8 gut gemeinte Abnehmtipps, die das Gegenteil bewirken!

pixel2013 / Pixabay

Das musst Du unbedingt wissen, bevor Du gut gemeinte Abnehmtipps befolgst, die genau das Gegenteil bewirken. Anstatt schlank zu werden, wirst Du noch dicker. Und das ist noch nicht alles…

Acht gut gemeinte Ernährungstipps, was davon ist wahr? Gut gemeint ist nicht gut gemacht!

Abnehmtipp eins: Iss einfach die Hälfte

Sobald Du zu wenig isst, wird sich Dein Stoffwechsel an die Mager-Ration anpassen und Du läufst auf „Sparflamme“. So bekommst Du Deine notwendigen Nährstoffe nicht. Du bekommst genau die Hälfte: War es vorher perfekt, ist es jetzt zuwenig. Falls es vorher schon nicht ausreichend war, bist Du jetzt total im Mangel.

Nicht nur Vitamine und Mineralstoffe, besonders  Eiweiss und auch gutes Fett sind wichtig für viele Funktionen im Körper. Dein Immunsystem geht total in die Knie.

Nicht nur die Mikroversorgung (Mikronährstoffe: Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente) leidet: auch die Energie in Form von Kalorien reicht nicht. Deine Muskeln werden angezapft um das Defizit zu kompensieren. Das heißt, Deine Muskeln werden abgebaut, weil Du Deinem Körper den Energiehahn zudrehst und ihn notwendige Baustoffe fehlen.

Deine Fettreserven werden durch den lahmen Stoffwechsel möglichst geschont, schließlich täuscht Du Deinem Körper eine Nahrungsknappheit vor. Dein Darm hat das auch schon mitgekriegt und ist mittlerweile darauf trainiert, jedes Fitzelchen Nahrung bis ins Kleinste auseinander zu nehmen, um die beste Ausnutzung zu erreichen. Das bedeutet im Klartext, Du bist gerade dabei, Deinen Körper zu einer Fettspeicherungsmaschine zu transformieren.

Ist das wirklich das, was Du willst?

Eine Fettspeicherungsmaschine? Oh nein!

Ganz sicher nicht, denn Du willst vermutlich Dein Fett loswerden. Dazu brauchst Du Motoren oder Brennöfen, die Dein Fett aus den Speichern verbrauchen.

Besser: Iss soviel, dass Du ein leichtes Defizit erreichst, aber das diese Nährung alles enthält, was Dein Körper braucht. Im Fachchinesisch: niedrige Energiedichte, hohe Nährstoffdichte.

Dieser Tipp ist schlecht: Einfach die Hälfte essen bringt es nicht.

 

Abnehmtipp zwei: Einfach den Hunger ignorieren

Es ist ein wichtiges und mächtiges Signal. Während Du ihn überhören willst, weil es gerade nicht in Deinen Diätplan passt, ist Dein Körper dabei, andere Geschütze aufzufahren. Es wird ein Notfallplan erstellt.

Sonja Kleene FigurZoom abnehmen

Neues Live-Training

aus der Reihe 

Tschüss heisshunger

90 Minütiges Webinar

Nimm live teil und lerne, den Heisshunger aktiv zu kontrollieren

 14.12.17 um 20:00 Uhr

Dein Appetit wird gesteigert, dein Grundumsatz noch weiter herunter gefahren, jetzt ist sogar schon „lachen“ anstrengend. Dazu passt dann ganz gut, das Deine Laune mies ist, das ist in dieser Phase normal. Besonders bei fettarmen Diäten ist der Spaßfaktor nicht sehr hoch.

Gute Fette sind so unglaublich wichtig für eine Vielzahl von Abläufen in Deinem Körper. Einige Fettsäuren sind essenziell, der Körper kann sie sich nicht selbst zusammen schustern. Er bekommt sie nur, wenn Du sie isst. Das bedeutet, das einige Abläufe nicht funktionieren. Die Aufnahme der fettlöslichen Vitamine ist unzureichend. Einige Hormone können nicht so gut funktionieren. Deine Laune? Mies. Deine Lust auf Sex? Unterirdisch.

Dein Körper wird sich das nicht gefallen lassen und lässt nicht locker. Irgendwann beschäftigt Dich das Thema „essen“ rund um die Uhr. Irgendwann träumst Du sogar von vollen Tellern mit lauter leckeren Zeug.

Ist das wirklich das, was Du willst?

Und ist das wirklich schlau? Ausgerechnet in einer Diät kannst Du das doch gar nicht gebrauchen.

Verdammt, denkst Du vielleicht, was passiert hier? Und was ist erst, wenn Du wieder „normal“ essen möchtest? Denn eine Diät ist nun mal nur für einen bestimmten Zeitraum. Es gibt auch ein Leben nach der Diät. Au weia.

Abnehmtipp zwei ist nicht geeignet: Den Hunger zu ignorieren bringt Dich nicht ans Ziel.

Es ist wichtig, Appetit und Hunger zu unterscheiden: Bei jedem Appetit brauchst Du nicht nachgeben. Den Hunger kannst Du mit einer guten Strategie in den Griff bekommen und trotzdem ein unbewusstes Defizit erreichen.

Abnehmtipp Drei: Die Waage zeigt Dir den Erfolg

Inzwischen warst Du auf der Waage, und siehe da, es sind ein paar Pfunde runter. Aber dabei darf sich Deine Freude in Grenzen halten, denn es ist sicher nicht Dein Körperfett, das abgeschmolzen ist. Es wird vor allem Wasser und auch wertvolle Muskelmasse sein. Besonders in den Anfangszeiten einer Lowcarb-Ernährung wird viel Wasser ausgeschieden, weil sich die Glykogenspeicher leeren. Danach geht es  vermehrt an die Fett-Reserven. Das geht deutlich langsamer, ist dafür aber genau das, was wir wollen.

Schlimmer ist es, wenn eine Diät nicht genug Eiweiß enthält. So hat der Körper keine Chance, die Muskulatur in dem Maße zu erhalten.

Diese Muskulatur wird Dir in Zukunft nicht mehr als Brennofen zur Verfügung stehen. Dein Grundumsatz wird leider nicht mehr derselbe sein…

Das Fatale ist, dass Du denkst, Du bist auf dem richtigen Weg, weil es auf der trügerischen Waage ja auch ganz so aussieht.

Abnehmtipp drei widerlegt: Die Waage allein ist nicht aussagekräftig genug, nimm Dir zur Kontrolle ein Maßband und miss Deine Erfolge.

 

Abnehmtipp vier: Du musst in der Diät auf alles verzichten (Mangel) und auch mal „Schmerz“ aushalten.

Diät: so ein großes Missverständnis. Eigentlich soll Diät „Lebensführung“ heißen, neudeutsch „Lebensstil“. Das steht nicht für quälende Hungereinheiten mit schlappem und mürrischem Nebeneffekt. Oder für fade, magere, einseitige Magerkost.

Da ist ja das Essen im Kreiskrankenhaus besser!

Ist es wirklich das, was Du willst?

Und wohin führt es? Vermutlich nicht zu Deinem Ziel.

Weil es weh tun muss, wenn man etwas erreichen will? Weil alle es so machen?

Bei mir war es ähnlich: Ich habe mich jahrelang fettarm rumgequält und bin dank meines Freundes Jojo immer dicker geworden. Und zeitgleich auch immer frustrierter, lustloser und gleichgültiger.

Das Schlimmste daran war, dass ich den Fehler nur bei mir gesehen habe. Ich habe fest geglaubt, ich bin nicht willensstark genug um schlank zu werden. Ich habe zu wenig Kräfte in mir:

  • Durchhaltekraft (Dauer der Diät)
  • Entscheidungskraft (Auswahl der richtigen Lebensmittel)
  • Willenskraft (nein zu sagen, stark zu sein bei Verführungen)
  • Motivationskraft (mich aufraffen zum Sport)

All das sind Glaubenssätze, die dringend aufgelöst werden sollten. Denn sie sind einfach nicht wahr!

Ich bin dank der Logi-Methode eines besseren belehrt worden und fühlte mich niemals im Mangel. Ich habe diese Ernährungsweise ein Jahr lang sehr genau gelebt und 25 kg verloren. Ich habe erkannt, dass mir all meine Kräfte vollständig zur Verfügung standen.

Abnehmtipp vier widerlegt: eine Diät darf genussvoll sein und vor allem keinen Mangel sugerieren.

 

Abnehmtipp fünf: Du musst eben durchhalten, auch wenns hart ist. Andere schaffen das doch auch.

Nicht gut genug. Du denkst, Du bist nicht gut genug!

So war es zumindest bei mir. Heute weiß ich, dass ich eine ganz normal ausgeprägte Willenskraft habe. Es war nur die falsche Strategie, mit der ich versuchte, meinen Körper „in die Knie zu zwingen“. Eine völlig falsche Strategie: Fettarm und zeitgleich eiweißarm, geschmacklich eine Vollkatastrophe.

Mach nicht dieselben Fehler. Es bringt Dir nichts. Nur kurze trügerische Momentaufnahmen des Glücks, wenn die Waage Dir ein Kilo weniger anzeigt. Das Kilo ist schneller wieder da, wie Du gucken kannst. Und bringt noch ein paar Freunde mit.

Abnehmtipp fünf widerlegt: Du bist nicht zu schwach, wenn Du abbrichst, Deine Diät-Strategie ist vermutlich nicht passend.

Abnehmtipp sechs: Du musst doch einfach nur die Kalorien zählen

Für eine Gewichtsabnahme brauchst Du ein Kaloriendefizit. Das ist richtig! Allerdings kann auch da ein Missverständnis entstehen. Das würde bedeuten, dass ich einfach zwei Tafeln Schokolade (ca. 1100 Kcal) essen kann und nehme ab. Das funktioniert leider nur bedingt, denn so kann der Körper keine Leistung bringen aufgrund der fehlenden Stoffe. Ein Körper ist ein Wunderwerk, er kann lange Zeit sehr gut kompensieren.

Aber es ist wie Fahrrad fahren mit einer Acht im Reifen. Du kommst vorwärts, aber es ist mühsam. Spaß und Freude macht das nicht.

Wer nur Kalorien zählt, der lässt die „Hochkaräter“ wie gute Fette weg, das sie ordentlich zur Summe beitragen. Manche Eiweiße werden sicherlich auch gestrichen. So hat diese Mahlzeit oft zuwenig Eiweiß oder Fett oder beides.

Übrigens: ich bin meine 25 Kilo Übergewicht losgeworden mit einer eiweißreichen Kost mit relativ viel Fett (ca. 40-45%), viel mehr als empfohlen wird. (Empfehlung der DGE bei Gewichtsreduktion: 30% Fettanteil in der Nahrung).

Und das war verdammt lecker und ich konnte trotzdem ein Defizit erreichen. Und es tat überhaupt nicht weh, dieses heißersehnte Ziel endlich (nach 20 Jahren Übergewicht!) zu erreichen.

Abnehmtipp Sechs ist Quatsch, Du musst die Mahlzeit so zusammen setzen, dass Du alle wichtigen Nährstoffe bekommst. (Bei einem Nährstoffhunger bekommst Du Heißhunger-Attacken frei Haus.)

Abnehm-Tipp sieben: Nochmal Kalorien zählen

Ein Beispiel:

100 Gramm Schokolade liefern durchschnittlich 540 Kalorien. Leider ist man danach nicht satt, weil es zuwenig Füllstoff ist, um die Magenwand zu dehnen. Wird diese wie ein Luftballon gedehnt, sendet sie Sättigungssignale ans Hirn.

So kommt der Hunger schnell zurück.

180 g Steak, in einem El Öl gebraten mit 250g Broccoli mit einem EL Butter geschwenkt liefert 54o kcal.

Was macht nun besser und länger satt? Ganz klar! Ich habe mit meiner Schoki mal gerade 1oog im Magen, während ich bei der Steak-Broccoli-Mahlzeit ein Nahrungsvolumen von 454 g habe. Das dehnt meine Magenwand und mein Gehirn gibt Ruhe.

Die Energiedichte sagt mir, wie viel Kalorien auf 100 g zu finden sind. Bei der Schokolade sind es ungebremste 540 Kalorien. Auf meinem Steakteller habe ich eine Energiedichte von 119 kcal pro 100 g.

Abnehmtipp sieben: Kalorien zu zählen ist nicht allein das Maß aller Dinge, wichtiger ist die Energiedichte.

Abnehmtipp acht: Du brauchst ein Kaloriendefizit, niedrige Energiedichte und eine hohe Nährstoffdichte.

So ausgewählt ist die Mahlzeit insgesamt hochwertig, sie hat Vitamine, Vitalstoffe, gutes Eiweiß, gutes Fett, macht satt und glücklich. So kann man ein Defizit gut aushalten. Die Menge ist nämlich aufgrund diese Mischung nicht klein, sondern groß. Das sorgt für eine unbewusste Kalorieneinsparung, die Dein Hirn nicht in den Wahnsinn treibt (und Dich auch nicht.)

Das ist die Lösung.

Diät. Das bedeutet Hunger, Qual und Verzicht. Es ist nicht der richtige Weg!

Die meisten Diätwilligen essen viel zu wenig, sind viel zu streng mit sich und das kann nur zum Abbruch führen.

Du brauchst: Eine geniale Strategie, genug Eiweiß, die Deine Muskeln schützen und erhalten, genug Fett, dass Deine Hormone ungehemmt agieren können und ein Stoffwechsel, der so munter und bewegungsfreudig rennt, so dass sogar Sport Spaß macht! Eine Ernährung, die Dich immer satt macht und gleichzeitig ein Kaloriendefizit liefert. Das alles bietet die Logi Methode. Denn das Geheimnis steckt unter anderem in der Energiedichte. 

Year, dieser Tipp ist richtig gut! Aber gehört hast Du eher die anderen Sieben, stimmt´s? Zum Glück kläre ich Dich gerne auf 🙂

Schau doch mal hier, ob der Stoffwechsel-Test Dir hilft herauszufinden, ob Du mit ein bisschen Feintuning auf Deinem Teller echte Stoffwechsel (und vor allem Fettverbrennungs-) Vorteile haben kannst!

Bis bald,

Sonja

 

Danke für Dein Vertrauen,

bis bald,

Sonja

1 Kommentar

  1. Der große Logi-Abnehm-Report | Figur-Zoom sagt:

    […] Dein größter Feind, der Hunger: the Hunger Games […]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen