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5 Gründe, warum Dein Unterbewusstsein Deine Abnahme blockt

abnehmen unterbewusstsein

Du bist auf Diät. Wieder einmal. Wird es denn nie enden? Weißt Du, dass Dir das alles nichts nützt, wenn Dein Unterbewusstsein nicht einverstanden ist? Hier liest Du, ob Du betroffen bist und die Lösungen dazu.

Gründe, warum Dein Unterbewusstsein die Abnahme blockt

1. Abnehm-Strategie vor Ursache

Während sich die Fachleute über die Art und Weise der Abnehm-Strategien die Köpfe heiß reden, gehe ich in meiner Arbeit einen Schritt zurück und suche nach den Ursachen des Dilemmas.

Bevor man sich mit der Strategie zur Gewichtsabnahme beschäftigt, sollte sie Ursache des zu vielen Essens geklärt werden. Warum wird mehr gegessen als benötigt wird?

  • Egal, ob Lowcarb, Kalorien zählen, Fettarm oder was auch immer: Ernährungsumstellungen und Diäten bekämpfen nur das Symptom, aber nicht die Ursache.
  • Das bedeutet: Du kannst Dich immer wieder von vorne abmühen, wenn die Ursache Deines Essverhaltens nicht ergründet wird. Es wird vielleicht für einen kurzen Zeitraum klappen, dann werden aber die alten Programme und Muster wieder durchkommen.

2. Achtsamkeit: wir genießen unser Essen nicht immer bewusst

In der Hektik des Alltags ist Multitasking angesagt: so viele Dinge auf einmal erledigen, wie es nur geht. Beim Essen erweist sich das an erlernte Verhalten aber zum Nachteil: wir bekommen die Sättigung nicht mehr vernünfig mit. Man schaufelt sich die Happen hinein, während schnell noch eine Whatsapp beantwortet wird und gleichzeitig über den Einkaufsplan nachgedacht wird.

  • So kann das Esserlebnis nicht bewusst wahrgenommen werden und die Sättigung wird überhört.
  • Das Problem dabei: Es wird nicht bewusst eine Befriedigung ausgelöst. Egal, welche Ernährung Du wählst, Du nimmst so mehr Kalorien auf, als nötig ist. Außerdem wirst Du so nicht richtig „satt“, denn Dein Gehirn konzentriert sich auf die anderen Dinge und nimmt Deine Sättigung nur am Rande wahr.

3. Unerfüllte Bedürfnisse

Emotionaler Hunger ist oft ein Grund, mehr zu essen als nötig. Was brauchst Du wirklich? Ein Tipp: versuche Hunger von Appetit zu unterscheiden. Hunger ist mit Magenknurren verbunden und fühlt sich in der Magengegend an. Appetit ist eher ein Gefühl im Hals oder in der Brust.

Hunger muss dringend gestillt werden, während Appetit ein Gefühl ist, was noch auszuhalten ist. Es geht vorbei. Wenn Du der Sache auf den Grund gehst, was fühlst du dabei? Ist Dir langweilig? Bist Du traurig? Hattest Du Stress in Form von Hektik und Überforderung? Komme dem wahren Grund auf die Schliche.

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Dein Stoffwechsel spinnt?

Mit diesem schnellen Test findest Du
heraus, ob Du Deine Abnahme entscheidend verbessern kannst:

  • Emotionalen Hunger mit Essen zu stillen hilft nur kurzfristig. Das wahre Gefühl wird nicht gestillt und taucht wieder auf. Es scheint zunächst so, als wäre es die Lösung und Du fühlst Dich zuerst besser, aber kurz danach kommt das schlechte Gewissen dazu, sich nicht im Griff zu haben.
  • Das bedeutet: Du steckst in einem Teufelskreis, denn wenn Du Dich dann erneut schlecht fühlst, versuchst Du es erneut mit dieser Strategie und isst, obwohl Du ein völlig anderes Bedürfnis hast.
  • Wenn Du aus emotionalem Hunger isst, wirst Du durch Nahrung niemals satt werden. Egal, welche Ernährung Du wählst. Du wirst nicht das Signal bekommen, mit dem Essen aufzuhören, da Du emotional hungerst.

4. Hinderliche Programme

Du hast Programme in Dir, die automatisiert ablaufen. Das ist sinnvoll, so brauchst Du einmal erlernte Abläufe nicht immer wieder erneut überlegen. Viele Programme laufen unbewusst ab, wie z.B. beim Autofahren. Kuppeln, Gas geben, das funktioniert von allein, während Du Dich auf den Verkehr fokussieren kannst.

Diese Programme, die sich ums Essen und ums Essverhalten drehen, sind Dir beigebracht worden. Du bist nicht mit ihnen geboren. Sie sind meist aus der Kindheit übernommen, von den Menschen, mit denen Du zusammen warst. Deine Eltern haben Dir gezeigt und vorgelebt wie sie mit Essen umgehen. Und sie haben Dir gesagt, wie Du mit essen umgehen sollst. Zum Beispiel: Iss immer Deinen Teller leer, sonst scheint morgen die Sonne nicht. Iss auf, damit Du groß und stark wirst. Wenn Du nicht isst, ist Mama traurig. Iss auf, die Kinder in Afrika hätten gerne so eine Mahlzeit wie Du. Wenn Du aufisst, bekommst Du noch einen Nachtisch.

  • Das Problem dabei: Deine Programme sind aktiv, auch wenn Du längst weißt, dass es nicht wahr ist, was damals behauptet wurde.
  • Du wirst unbewusst gesteuert und kannst es nicht mit Deiner Willenskraft ändern. Das Unterbewusstsein hat eine Macht von ca. 88% im Gegensatz zur Willenskraft mit 12%. Leider sind Diäten immer über die Willenskraft gesteuert und nützen meist nicht langfristig.
  • Die Programme verhindern Deine Abnahme, indem Dein Unterbewusstsein Dich Dinge tun lässt, die Dich dick bleiben lassen.
  • Die Lebenssituation Deiner Eltern war eine andere wie heute. Was sie Dir beigebracht haben über die Menge und Zusammensetzung des Essens ist nicht mehr zeitgemäß. Die Programme brauchen ein Update, denn wir bewegen uns viel weniger als sie damals.

Einige Programme, die die Abnahme blockieren

Programm „Sucht nach Anerkennung“

Eins der häufigsten Programme, die Dich Dinge tun lassen, die Du eigentlich nicht willst. Du tust es trotzdem, um anderen zu gefallen, bzw. es anderen recht zu machen.

  • Du isst auf, um Mama nicht traurig zu machen
  • Du lehnst den Kuchen nicht ab, um die Gastgeberin nicht zu enttäuschen.
  • Du backst und kochst, um Lob zu erhalten. Du bist so der Verführung Deiner eigenen Speisen permanent ausgesetzt und machst es Dir selber schwer.

Das Programm „Aber die Anderen“

Du findest immer wieder Ausreden, warum andere schuld an Deinem Gewichts-Dilemma sind. So wird verhindert, eigene Strategien und Lösungen zu finden, denn das eigene Gefühl sagt aus, dass man der Situation hilflos ausgeliefert ist. Einige Beispiele dazu:

  • Aber die Anderen verlangen ja auch, dass immer reichlich gekocht wird.
  • Aber die Kollegen bringen immer Kuchen mit.
  • Aber aufgrund der Krankheit kann ich nicht abnehmen. (Oder nicht zum Sport)

Das Programm „Generalisieren“

Es werden Zustände hingenommen, die scheinbar nicht zu ändern sind. Auch dort klingt die Hilflosigkeit durch, dass nicht ändern zu können. Es wird so die Möglichkeit verpasst, aus zu steigen und es anders zu probieren.

  • In unserer Familie sind alle dick.
  • Wir haben eben schwere Knochen.
  • Bei uns gibt´s immer Kuchen nachmittags zum Tee.
  • … das war bei uns schon immer so, ist nicht zu ändern, nützt ja nix

Programm: „Aber-Ich“

  • Aber ich kann nicht abnehmen, weil ich so willensschwach bin.
  • Aber ich nicht abnehmen, weil ich Nervennahrung brauche.
  • Aber ich zu unsportlich usw.

Die Programme laufen in Deinen Gedanken ab und beeinflussen Dein Verhalten und vor allem Deine Gefühle. Fühlst Du Dich der Situation hilflos ausgesetzt, kannst du nicht richtig durchstarten. Du fährst mit angezogener Handbremse. Oder aber Du startest euphorisch durch und es klappt zunächst ganz gut mit der Abnahme. Allerdings kommen die unerfüllten Bedürfnisse und die Programme wieder an die Oberfläche und Dein Erfolg wird gebremst oder sogar rückläufig.

5. Sekundär-Nutzen

Es kommt vor, dass Klientinnen fest davon überzeugt sind, abnehmen zu wollen und alles dafür tun.

Das Unterbewusstsein will es aber nicht, weil das Übergewicht einen Nutzen für die Person hat. Meist sind die Klientinnen völlig ahnungslos und kämpfen verzweifelt gegen ihr eigenes Ich. Dann spricht man von einem Sekundär-Nutzen.

Klingt unglaublich? Übergewicht kann durchaus einen Nutzen haben. Zum Beispiel zum Schutz vor Übergriffen, nach Vergewaltigungen oder Belästigungen. Oder um demjenigen mehr „Raum zu geben“, wenn es an Durchsetzungskraft mangelt.

Übergewicht kann negative Gefühle verhindern, die vielleicht auftreten, wenn der schlanke Körper erreicht ist. Zum Beispiel beim Erleben von Ablehnung durch andere Personen, wenn man „zu gut“ aussieht und bei anderen Frauen so Eifersucht etc. auslöst.

Beim Erleben wird die Gefühlslage vom Gehirn als Negativ-Zustand gespeichert und dann die Versuche zum Abnehmen sabotiert.

Diese Wege führen zum dauerhaften Abnehm-Erfolg

  • Die Gründe, warum jemand überhaupt dick geworden ist, sollten zuerst angeguckt werden.
  • Falls unerfüllte Bedürfnisse dahinter stecken: Herausfinden, was wirklich fehlt, anstatt sie mit Essen herunter zu schlucken. Dann sollten Strategien entwickelt werden, diese zu erfüllen, und zwar ohne zu essen.
  • Hinderliche Programme können mit einfachen, aber sehr effektiven Übungen gelöscht und neu programmiert werden. So steht einer erfolgreichen Abnahme nichts mehr im Wege. Diese sollten natürlich auf das jeweilige Programm zugeschnitten sein und somit ist keine Pauschalempfehlung möglich. Aber es kann schon helfen, sich darüber bewusst zu werden und Lösungen zu finden.
  • Und erst dann kann ausgesucht werden, welche Ernährungsform die Richtige ist, für den jeweiligen Menschen. Eine, die im Alltag möglichst leicht umzusetzen und den Genuss nicht zu kurz kommen lässt. Nur dann, wenn Dein Unterbewusstsein nichts zu meckern hat, kannst Du planen und Deine Ziele erreichen.
  • Ich empfehle dazu gerne die Logi Methode. Du kannst auf diesem Blog viele Artikel und kostenlose Tools dazu finden.
  • Klicke hier, um zu den kostenlosen Tools zu kommen.

 

 

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