8 gut gemeinte Abnehmtipps, die das Gegenteil bewirken!
18. Februar 2016
die 10 besten Diätfallen
Vorsicht Falle: Diese Diäten machen dick!
25. Februar 2016

Abnehmen und Lösungen: Wie genau stelle ich es an

Du möchtest abnehmen und brauchst eine Methode, die Dir dauerhaft hilft? Die keinen Jojo-Effekt auslöst? Bei herkömmlichen Diäten brichst Du leicht ab und wiegst später mehr als zuvor? Dann probiere doch einmal diese Ernährungsumstellung: die schnellste und leichteste Umstellung, die es gibt.

Du fragst Dich warum normale Reduktionsdiäten nicht funktionieren? Ein Grund (von vielen) ist eine falsche Lebensmittelauswahl. Jetzt denkst du an Schokolade und Chips. Klar, das ist ja keine große Überraschung, dass das nicht hinhaut. Da hast Du völlig recht, aber in einer Diät isst man davon eher wenig. Ich meine noch etwas anderes: eine Lebensmittelauswahl, die unter Umständen für Dich nicht passt und sich eigentlich ganz gesund und vernünftig anhört. Diese vermeintlich gesunden Lebensmittel werden auch oftmals in Diäten empfohlen:

Früher Pflicht: Brot, Kartoffeln, Nudeln, Reis

Die meisten Menschen essen morgens und abends Brot, gerne auch aus Vollkorn. So wurde das früher im Elternhaus gemacht. Mittags gibt es in der Regel Beilagen aus Kartoffeln, Reis, Klößen oder Nudeln.
Sie haben eins gemeinsam: sie bestehen zum größten Teil aus Kohlenhydraten.

Das war früher auch angebracht, schließlich musste körperlich gearbeitet werden. Wie sieht es bei Dir aus, ist Dein Leben sehr aktiv, bewegst Du Dich ähnlich viel? Oder trainierst Du öfter als dreimal wöchentlich richtig hart?

Dann ist alles okay, Du verbrennst die Kalorien aus Kohlenhydraten in Deiner Muskulatur. Sie sind eine ausgezeichnete Energiequelle.
Sie werden vom Körper sogar bevorzugt verbrannt, um Energie zu gewinnen.
Was passiert, wenn Du nicht so viel Energie verbrauchst? Wenn Du im Job eine sitzende Tätigkeit hast? Und in der Freizeit eher „Couchpotato“ bist anstatt auf dem Fußballfeld zu kicken?

Dann werden alle anlandenden überschüssigen Kohlenhydrate, die gerade nicht benötigt werden, in die Speicher gepackt.
Was glaubt du, wie die Speicher des Körpers aussehen?
Es sind die Vorratskeller deines Körpers: die Fettzellen.

Fakt beim Abnehmen ist:

  • Wenn Du die Menge der Energie (Kalorien), die Du Deinem Körper gibst (Essen und Trinken), genau in dieser Menge verbrauchst, nimmst Du nicht zu, aber auch nicht ab. Du bleibst bei Deinem  Gewicht.
  • Wenn Du weniger isst, als Du verbrauchst, wirst Du abnehmen.
  • Wenn Du mehr isst, als Du verbrauchen kannst, nimmst Du zu.

Was kannst Du tun? Die Abnehm-Lösungen sind:

  • die Menge der Energie verringern, aber nicht weniger essen, sondern anders
  • die Menge des Verbrauches erhöhen durch Sport und alle Arten der Bewegung (Sex zählt auch…)
  • einige Kohlenhydrate, die Du nicht brauchst bei wenig körperlicher Arbeit, etwas reduzieren und durch Eiweiß ersetzen
  • einige Kohlenhydrate aus Kartoffeln, Getreide, Reis und Zucker ersetzen durch Kohlenhydrate aus Gemüse und Obst
  • Ich empfehle einen Mix aus allen Vorschlägen, so dass Du zufrieden bist und keinen Mangel spürst

Einfach ein bisschen mehr Eiweiß, Gemüse und Obst auf den Teller.

Denke jetzt nicht nur an Fleisch und Fisch, Eier, Quark und Käse: auch pflanzliches Eiweiß ist eine gute Wahl:
Hülsenfrüchte wie Erbsen, Bohnen, Linsen oder Kichererbsen, Tofu oder ein paar Nüsse erhöhen Deinen Eiweißanteil.

Tausche einfach die stärkereichen Lebensmittel wie Reis, Nudeln oder Brot gegen Salat und Gemüse Deiner Wahl. Damit sparst Du jede Menge Kalorien ein, denn die stärkereichen Lebensmittel sind energiereich. Das ist ein richtig guter Deal: Du bekommst anstatt der schnellen Energie Vitamine, Mineralstoffe und Vitalstoffe. Ein richtig bunter Vita-Cocktail.
Dann darf gern ein leckeres Dressing drauf, den Du hast viel mehr Spielraum im Umgang mit den Fetten. Übertreiben solltest du es natürlich nicht, aber ein Klecks Butter auf Dein Gemüse oder ein Esslöffel Deiner selbstgemachten Salatsoße kann so schön Deinen Gaumen kitzeln.

Das sind die ersten Empfehlungen, die leicht umzusetzen sind. Wenn Du nun noch genug trinkst, kann nichts mehr schief gehen. Probiere es einfach aus.

Das Vorhaben, sich mehr zu bewegen und weniger „Ungesundes“ zu essen ist immer richtig!

„Ungesundes“ im Sinne von hoch verarbeiteten Lebensmitteln, die vergleichsweise wenig guten Inhalt bieten: Zucker, weißes Mehl gepaart mit billigen Fetten.

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.