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Wie Du dem Heisshunger entgehst und unverschämt schlank wirst

Heisshunger ade

Den ganzen Tag hast Du tapfer durchgehalten. Bist dem Plan gefolgt, Deinem Ziel ein klein bisschen näher gekommen. Und dann? Abends, manchmal auch am späten Nachmittag sucht er Dich auf… Und er findet Dich. Der Heisshunger.

Wie lange kennst Du ihn schon, Deinen guten alten Freund, der Dir so vertraut an Deiner Seite ist?

Er begleitet Dich und auf ihn ist Verlass.

In schwierigen Situationen, die traurig oder stressig sind, bei Kummer oder auch in Zeiten der Langeweile, er lässt Dich nicht im Stich.

Und so schön ist es, sich ihm hin zu geben und sich in den Süßen der Schokolade, Kuchen, Eis oder salziger Leckereien zu verlieren. Sich treiben zu lassen im Genuss, unkontrolliert, weit weg von der Vernunft.

Doch so schön das auch ist, führt es leider zu ungewollten anderen Problemen. Zu Übergewicht, zu Selbstzweifeln und zu dem gemischten Gefühl, dass es sich zwar lecker im Mund anfühlt, aber auch eine gewaltige Portion Machtlosigkeit beinhaltet. Denn so richtig Herr der Lage bist Du doch längst nicht mehr.
Unverschämt schlank? Davon war ich meilenweit entfernt. Im Gegenteil, ich schämte mich über alle Maßen (für meine Maße). Weißt Du was, tu Dir das nicht länger an. Mit diesen Insights kannst Du das Ruder herumreißen. Und fürs schämen gibt´s sowieso keinen Grund. Deshalb „unverschämt“ schlank.

 

Was ist Heißhunger

 

Es ist kein Hunger, der fühlt sich anders an. Es macht sich eher in der Magengegend bemerkbar, fühlt sich eher krampfig an und verursacht ein Magenknurren.

Das Heißhungergefühl ist ein eher nagendes Gefühl, ein Verlangen nach etwas Bestimmten. Oft hochkalorisch, fettig, süß oder eine Kombination aus beidem. Es kann aber auch fettig und salzig sein, so wie Du es magst. Es gibt verschiedene Komponenten. In verschiedenen Testreihen hat man herausgefunden, dass Menschen auf diese Lebensmittel besonders stark reagierten. Man zeigte ihnen Bilder von Schokobrownies im Vergleich zu Brokkoli.

Während der Anblick des Gemüses kaum eine Reaktion auslöste, versetzte der Anblick von dem Schokokuchen die Teilnehmer im Belohnzentrum des Hirns so in Vorfreude, dass ihnen sogar das Wasser im Mund zusammen lief.

Es fand eine körperliche Reaktion statt, ohne dass das Lebensmittel sich in der Nähe befand, ohne Geruch, ohne die reale Aussicht, gleich essen zu können. Und vor allem, ohne hungrig zu sein.

Dieser Heißhunger ist unbewusst gesteuert und wir haben keine Kontrolle über sein Auftreten. Es gibt verschiedene Trigger, die ihn auslösen.

Man hat das Gefühl, dass man ihm nachgeben MUSS, weil er sonst keine Ruhe gibt.

Erst, wenn man dem Objekt der Begierde nachgegeben hat, ist alles wieder gut und es stellt sich ein Wohlgefühl ein. Das nagende Gefühl ist weg.

….Aber dafür macht sich danach meist das schlechte Gewissen breit.

Wir können sein Auftreten nicht steuern, wir können aber unser Verhalten steuern, wie wir mit ihm umgehen. Dazu tauchen wir einfach noch ein bisschen tiefer ein.

 

Wie entsteht Heißhunger?

 

Man kann zuerst einmal zwei zentrale Gruppen trennen.

Die körperliche Ebenen und die emotionale Ebene.

 

Auslöser oder auch Trigger für Heißhunger

Körperliche Ebene
Emotionale Ebene

Nährstoffmangel

Vitaminmangel

Mineralstoffmangel

Mangel an Flüssigkeit im Körper

Stress

Verbote

Unerfülltheit / Verlangen nach…

Sekundärnutzen

 

Der nagende Appetit kann durch Folgendes gereizt werden:

 

Interne Reize
Externe Reize

Verlangen nach Süßigkeiten & Co.

die ohne Anstoss von Aussen kommen:

Gedanken an Leckereien

Appetit und Hungergefühl

Ideen zur Lösung

Reize, die von aussen kommen:

Visuelle Werbung TV / Schaufenster etc.

Gerüche/ Geräusche, die Dein Verlangen wecken

Allem voran: Dem Körper fehlt etwas

 

Heißhunger weil ein Mangel herrscht

Auf der körperlichen Ebene kann sich Heißhunger äußern, weil ein Nährstoff-Mangel herrscht. So sagt er Dir lediglich, das Dein Körper nach einem Stoff verlangt, der ihm aktuell fehlt. Dieser Mangel kann von den Zellen ins Gehirn gemeldet werden und dort werden die entsprechenden Maßnahmen eingeleitet, die den Mensch dazu bringen soll, möglichst das Lebensmittel zu essen, welches den fehlenden Stoff enthält.

Du kannst Dich darauf trainieren, genau hin zu hören, was Dir fehlt. Denn Dein Feedback-System des Körpers ist in der Lage, Dir genau das zu sagen. Wenn einem der Sinn nach einem bestimmten Lebensmittel steht, ist meist der mangelnde Stoff in ihm enthalten. Dazu darfst Du ganz genau hinhören. Mit Schoko, Keks und Co. bist Du meist auf der falschen Fährte.

Ganz egal, es nun ein ein Mangel an Makro oder Mikronährstoff ist, es fühlt sich nach „Verlangen“ an. Nur sind wir verwirrt von lauter hochkalorischen Leckereien, die uns schon oft verführt haben. Ist man nämlich auf bestimmte Süßigkeiten konditioniert, werden diese „Lösungsvorschläge“ in den Gedanken aufpoppen. Wie ein Popup erscheinen Dir Möglichkeiten, die sich Dir bieten. Zusätzlich bekommt man von den Medien „tolle Ideen“ dazu geliefert.

 

Heisshunger durch Wassermangel

Bei einem Wassermangel verhält es sich ein bisschen anders. Das Blut, dass durch Deinen Körper strömt, dickt zu zu sehr ein. Es soll durch den Blutkreislauf die Nährstoffe in alle Zellen transportieren. Durch diese Zähflüssigkeit kommt nicht genug im Hirn an. Es meldet einen Glukosebedarf.

Daraufhin verspürt man das Verlangen nach Süßigkeiten, weil das Hirn zwingend Glukose braucht, um zu funktionieren. Dem gibst Du dann mehr oder weniger gerne nach… Hättest Du ein Glas Wasser getrunken, wäre das Verlangen höchstwahrscheinlich auch verschwunden. Aber da eher „Hunger auf Süßes“ gehört wird, kommt man gar nicht darauf, dass es ein Wassermangel sein könnte.

 

Die emotionale Ebene: Deine Seele schreit!

 

Deine Seele schreit, wenn etwas nicht stimmt. Wenn sich etwas nicht gut anfühlt, wenn etwas im Argen liegt. Diese Dinge fand bei mit und meinen Klientinnen heraus:

 

Unerfülltheit und Verbote

Etwas fehlt. Etwas wird übersehen. Etwas darf nicht sein. Das fühlt sich nicht gut an. Du bist nicht „erfüllt“.Diese innere Leere möchte Du nicht länger fühlen und reagierst mit der Strategie, die Du als hilfreich empfindest.

Auf emotionaler Ebene ist es schön, Genuss und Zufriedenheit zu spüren. Fühlt man sich im Mangel, wie bei einer Diät, fühlt sich das nach Verzicht, Nachteil und Leere an.

Oder Dir fehlt die Erfüllung in Form von „ich liebe das, was ich tue“ oder verbietest es Dir sogar aus verschiedenen Gründen.

Das Gehirn möchte aber lieber ein Wohlgefühl und Erfülltheit und das lässt Gedanken entstehen, die eine Lösung bieten. Dir fehlt etwas, Du fühlst eine innere Leere und Du regierst mit Essen, um es aufzufüllen. Deshalb denkst Du während einer Diät viel mehr übers essen nach als sonst in Deinem Alltag.

 

Welchem Reiz erliegst Du?

Die Reize können intern oder extern gelagert sein. Interne Reize sind die Impulse, die Dich innerlich dazu bewegen, Dir etwas zu besorgen, was Dir jetzt lecker im Mund wäre. Eben genau dieses Gefühl, das Du fühlst, wenn der Heißhunger kommt.

Oder aber das Gefühl, dass Dir Geschmack verspricht. So, wie die Werbung ganz geschickt versucht uns glauben zu lassen, dass wir, wenn wir Rosa Yoghurt-Schokoriegel kaufen, locker leicht und natürlich schlank über Manhattan schaukeln könnten.

Oder uns mit einer Packung Toffifee das Familienglück dazu zubekommen. Uns diese zusammen auf dem Sofa teilen, Piknicken gehen, Harmonie pur, ohne Handy-Teenager-Stress, Streit und Diskussionen. Dieses kleine Stück heile Welt wird mit dem Geschmack und der Aussicht auf ein tolles, gewünschtes Erlebnis verknüpft.

Externe Reize kommen von außen, es können leckere Dinge sein, die Du in der Werbung siehst, die herumstehen, die Du z.B. im Tresen beim Bäcker, Imbiss oder im Eiscafé siehst. Aber sie verlocken nicht nur visuell, auch über die Nase oder die Ohren kannst Du gereizt werden. Manchmal kannst Du den Geruch wahrnehmen, jemanden beim essen hören oder die Tüte knistert in einer bekannten Art und Weise. Du würdest ein bestimmtes Geräusch unter Hunderten herauskennen.
Auch Situationen können reizen oder zumindest die Aussicht auf die Leckerei bieten. Wie im Kino das Popcorn, auf der Feier der Kuchen oder mit bestimmten Leuten die Chips und die Cola.

 

Balance Anspannung / Entspannung

Wenn die Balance zwischen Anspannung und Entspannung nicht ausgewogen ist, entsteht eine energetische Schieflage.

Ausgewogenheit ist wichtig. Damit ist nicht gemeint, dass beide Anteile gefühlt gleich groß sein müssen. Aber in den meisten Fällen aus meiner Praxis ist es so, dass die Anspannung in Form von arbeiten, Stress, Hektik und Reibung überdimensional größer anfühlt, als die Zeit für Ruhe, Freiheit, In-sich-gehen und Herunterkommen.

Meine Erfahrungen sind zum Beispiel, dass wenn ich mir mittags 20 Minuten Ruhe gönne, ich erneut 4-5 Stunden hochkonzentriert arbeiten kann. Das ist zeitlich nicht dieselbe Größe, 20 Min. Entspannung im Verhältnis zu 4-5 Stunden Anspannung. Aber bei mir funktioniert es.

Oft wird innerlicher Stress verursacht, wenn man es nicht zum Sport schafft. Der fällt aber, wenn man sich auf Leistung trimmt, zusätzlich zu dem Teil der Anspannung. Obwohl der Körper in der Freizeit dringend was für die Entspannung tun möchte.

Sportarten, in denen man den Kopf frei bekommt und sich nicht im Kampf gegen sich selbst befindet, würde ich in die Entspannung kategorisieren.

Wenn diese Balance nicht stimmt, kommt es zu erhöhtem Ausschuss von Stresshormonen, die den Körper schwächen. Auch das kann zu Heißhunger führen.

 

Etwas fehlt: welche Bedürfnisse hast Du wirklich?

 

Ganz oft sind es ganz andere Bedürfnisse, die der Körper gerade äußern will. Wir aber hören immer nur „Verlangen auf …“ und fangen an zu essen.

Welches Bedürfnis steckt wirklich dahinter? Ist es Ruhe, weil es gerade stressig ist?

Ist es das Bedürfnis nach Nähe, weil man sich einsam fühlt? Oder nach Kommunikation?

Es lohnt sich, genauer hinzusehen. Oft wird die Strategie „essen / schlickern“  aus der Not heraus gewählt. Weil sich gerade keine andere Option geboten hat. Diese Lösung wird im Gehirn gespeichert unter „hilft!“.

Weil es eine Lösung ist, die sich nicht wehrt, immer Zeit hat, schnell zu beschaffen und zu konsumieren ist, wird sie gerne genommen.

Und bald fühlt es sich so an, als gäbe es nur diese eine Lösung. Ein oft betretener Pfad wird im Gehirn zur neurologischen Autobahn. Und umso öfter Du sie fährst, umso mehr gewinnt sie an Präsens.

 

Wie steht es um deine Eigenverantwortung?

 

Jetzt stellt sich die Frage: Möchtest Du überhaupt, dass Dein guter, alter Freund Dich verlässt?

So, dass Du nun eigenverantwortlich neue Strategien überlegen musst? Und keinen Grund mehr hast, Dich einfach treiben zu lassen und Dich dem leckeren Geschmack hingeben kannst? Und ihm die volle Schuld in die Schuhe schieben kannst, denn Du bist ja hilflos ausgeliefert…

Eigene Verantwortung übernehmen für sich selber kann sich schwierig anfühlen. Aber es lohnt sich, denn gerade viele Frauen erzählen mir, dass diese Art von Fremdbestimmtheit und Fernsteuerung das Gefühl von Machtlosigkeit auslöst, dass sie als besonders unangenehm empfinden.

 

Sekundärnutzen: Wenn Dein Gewicht bleiben will

 

Falls sich das jetzt seltsam richtig anfühlt, könnte ein Sekundärnutzen im Spiel sein.

Das wäre der Fall, wenn das Übergewicht einen Nutzen für Dich hat. Beispielsweise, weil es Dich schützen will.

Oder weil Du Dir so durch mehr Körperfülle mehr Macht verleihen kannst. Du nimmst über Deinen Körper viel Raum ein.

Und fühlst Dich ohne das schützende Polster klein und schwach.

Oder Du meinst, Du ziehst mit einem schlanken, attraktiven Körper Situationen an, die sich als schlimm und schrecklich herausgestellt haben. In der Du in der Vergangenheit eine Art Schockmoment erlitten hast und unbewusst innerlich beschlossen hast, dass möchtest Du nie mehr erleben.

 

Was passiert eigentlich im Gehirn

 

Die Nervenzellen im Gehirn heißen Neuronen.

Um Informationen von Zelle zu Zelle zu senden, werden Botenstoffe benötigt. Eins davon ist Dopamin. Es wird der Motivator genannt, denn es kann uns die Aussicht auf ein Glücksgefühl liefern. Das treibt uns zu Höchstleistungen an bzw. lässt uns auch gerne vom Weg abbringen (doofe Diät), um ein tolles euphorisches Gefühl zu bekommen. Es kann also dafür sorgen, dass Du Dich auf den Weg machst und Dir das Objekt der Begierde schnappst. (Hinzu-Motivation) oder aber dafür sorgen, dass Du Dinge vermeidest, die Dir unangenehm in Erinnerung geblieben sind (weg-von-Motivation).

Früher wurde angenommen, Dopamin ist ein Glückshormon. Heute weiß man, dass es die „Aussicht auf Glück“ ist, die entsteht, wenn Dopamin ausgeschüttet wird. Ob Du nun Dinge tust, oder vermeidest, Du bekommst dafür die Portion Glücksgefühl serviert.

Dopamin sorgt dafür, dass sich bei uns ein Wohlgefühl einstellt. Die Aussicht auf eine Situation, die voll und ganz befriedigt. Die höchste Ausschüttung dazu gibt es bei „leckeren Sachen“- bei besonderem Essen und Trinken, beim Sex oder auch beim Sport. Wenn es besonders lecker und toll war, dann befeuert es die Neuronen im Gehirn.

Das sorgt für ein wahres Feuerwerk des Glücks. Es sind besondere Lebensmittel, die Dopamin triggern, und stark zur Ausschüttung anreizen. Wir erwarten nach einer bestimmten Handlung dann ein dieses Hochgefühl, dass uns den Kick gibt.

Unser Gehirn kann sich merken, auf welche Lebensmittel stark oder schwach reagiert wird. Und zwar sehr schnell, in 200 Millisekunden wird Dein Essen gescannt und eingeschätzt. Außerdem weiß es, bei welchen Gelegenheiten und Momenten diese Ausschüttungen statt fanden und wie reizvoll es war.

 

Das emotionale Gedächtnis im limbischen System

 

Falls Du Dir vielleicht als Kind das Knie aufgeschlagen hast und Mutti Dir zum Trost ein Eis gab, kann sich Dein Hirn merken, das der Heilungsprozess mit „süßem Vanillegeschmack“ begleitet war. Dein Hirn verknüpft Gefühl und Ereignis. Das emotionale Gedächtnis vergisst nichts. Es weiß wie Du Dich fühlst, wenn Du Schmerzen hast und auch, welche Strategien dazu führen, dass der Schmerz nachlässt.

Jetzt bist Du längst erwachsen, aber bei Schmerzen, egal ob körperlich oder Seelisch, „brauchst“ Du dieses Trostpflaster, Dein geliebtes Vanilleeis. Also bei Liebeskummer, nach dem Streit, nach der Klatsche beim Chef, usw.

Oder aber auch im Krankenhaus oder wenn Du krank geschrieben bist,  weil es Dir körperlich nicht so gut geht.

Letztlich geht es immer ums Dopamin, das Dir die Aussicht auf ein Glückgefühl aus der Misere verspricht.

Vielleicht kennst Du das auch: bei unliebsamen Aufgaben isst man sich den Moment schön. Oder nach dem lästigen Staubsaugen mach ich mir nen leckeren Cappu mit Keksen dazu…

Was triggert Dopamin

 

Es sind bestimmte Lebensmittel, die es besonders triggern. Eins haben sie gemeinsam: sie sind hochkalorisch.

Meist bestehen sie entweder aus Zucker, Stärke, Fett, Eiweiß, Salz und Glutamat oder noch besser: eine Kombi aus mehreren Bestandteilen.

 

Die Unterteilung der besten Dopamin-Trigger

Fettig & pikant

Chips, Pizza, gewürzte Nüsse, etc.

Fettig & süß

Kuchen, Torte, Schokolade, etc.

Süß

Bonbons, Gummibärchen, etc.

Stärkereich & fettarm

Reiswaffeln, Reis, Nudeln, etc.

Stärkereich & salzig

Salzstangen

 

Das Hirn hat ein Gedächtnis für den Geruch, Aussehen und sogar für Geräusche, wenn Dopamin ausgeschüttet wurde. So kann in der Zukunft reichen, nur den Geruch wahrzunehmen, um eine Dopaminausschüttung zu provozieren, die dann dafür sorgt, dass Du in freudiger Erwartung auf das leckere Gefühl alles dafür tust, um den „Stoff“ zu bekommen.

Deshalb reicht ein Geräusch oder das Aussehen des Lebensmittels in der Werbung, um Dir das Wasser im Mund zusammenlaufen zu lassen .

Die Verknüpfung zu Erlebnissen kann Dir im Gehirn zu einer Dopaminausschüttung verhelfen, indem Du an einen besonderen, tollen Moment denkst und direkt Verlangen nach der dazu gehörigen Speise bekommst. Je nachdem, wie Du konditioniert bist, fallen Dir dann die Sache ein, die Dir geholfen haben, Dich besser zu fühlen.

 

Ist die Menge des Dopamins bei jedem gleich groß?

Leider nein und das bringt uns in ein echtes Dilemma.

Dazu fand ich im Internet auf „eatsmarter“ diesen Text:

 

Heißhunger beginnt im Kopf

Unser Kopf ist dabei viel schlauer als wir noch vor ein paar Jahren glauben wollten.

Forscher vom Universitätsspital Lausanne konnten 2008 anhand von Gehirnströmen feststellen, dass unser Gehirn den Nährwert von Speisen blitzschnell einschätzt. Der Vorgang dauert weniger als 200 Millisekunden.

Dabei reagiert es auf gehaltvolle, fettige Sachen anders als auf „gesunde“, magere Nahrung. Pizza löste im Kopf Heißhunger und wahre Freudenfeuer aus, Spinat ließ die grauen Zellen dagegen eher kalt.

Es gibt nur wenige Lebensmittel, die das Gehirn so sehr entzücken wie Schokolade. Deshalb ist die zartschmelzende Süßigkeit für Forscher ein ideales Mittel, die Belohnungssysteme des Gehirns zu studieren.

Eric Stice, Psychologieprofessor am US-amerikanischen Oregon Research Institute, entwickelte zusammen mit Kollegen und Hirnspezialisten der Yale Universität eine besonders raffinierte Methode, unseren grauen Zellen auf die Schliche zu kommen.

Die Forscher gaben jungen Frauen Trinkschokolade mit einem Strohhalm und beobachteten per Hightech-Scanner, was im Gehirn der Testpersonen passiert. Einige Frauen waren schlank, andere übergewichtig – und ein kleiner Teil von ihnen trug ein Gen in sich, das die Gehirnzellen gegen Dopamin unempfindlich macht.

 

Heißhunger: Vorfreude ist die schönste Freude

Was passierte? Das Belohnungszentrum von stark übergewichtigen Frauen wurde bereits bei der Ankündigung des Schokodrinks hoch aktiv. Es reagierte nach dem Motto: „Vorfreude ist die schönste Freude“, stärker als das der Normalgewichtigen.

Später beim Trinken blieb die Reaktion ihres Belohnungszentrums jedoch weit hinter dem von schlanken Frauen zurück.

Die Testpersonen mit der für Dopamin unempfindlichen Genvariante genossen ihren Drink am wenigsten. Das heißt:

Übergewichtige erfreuen sich am Essen offenbar nicht mehr, sondern weniger als schlanke Menschen. Ihr Belohnungssystem ist von der täglichen Überflutung mit hochkalorischer Kost abgestumpft und die beflügelnde Wirkung des Dopamins kommt kaum zum Tragen.

Die Folgen sind dramatisch: Der Gegensatz von großer Vorfreude und geringer Befriedigung – so die Forscher – bringt die Betroffenen dazu, immer mehr zu essen, um überhaupt etwas zu spüren.

„Es ist die erste Studie, die dies nachweist“, sagt Eric Stice und empfiehlt als Therapie den totalen Entzug. Wer also auf Schokolade oder Schweinebraten steht, sollte nicht versuchen, den Konsum einzuschränken, sondern lieber für eine Zeit ganz verzichten. Nach einer Weile der Abstinenz wird das Belohnungssystem wieder empfindsamer und der Kopf reagiert mit großer Freude auf kleine Sünden.

(Quelle: eatsmarter.de /heisshunger, warum man gierig wird)

 

Lösungen aus dem Dilemma

 

Die perfekte Ernährung nach Deinem Köperfettanteil

Auf körperlicher Ebene kann man mit der FigurZoom-Strategie nach der Logi-Methode einen Nährstoffmangel nahezu ausschließen und trotzdem abnehmen. Der Hungerkreislauf bzw. die Blutzuckerachterbahn wird durch die Reduktion der Kohlenhydrate auf ein softes Level von ca. 20% Ernährungskalorien abgefedert. Hohe Blutzuckerspitzen bleiben aus und vermeiden das Abrutschen in den subjektiv empfundenen Unterzucker. Wie Du diese Methode umsetzen kannst und in Deinen Alltag integrierst findest Du in vielen Artikeln hier auf dem Blog.

 

Genug Flüssigkeit für Deine Zellen und für Dein Blut

Einen Wassermangel kannst Du ausschließen, indem Du dafür sorgst, genug zu trinken. Eine Möglichkeit ist es es, nach der FigurZoom Uhrzeitregel zu trinken.

Sieh nach dem Aufstehen auf Deine Uhr. Ist es eine gerade oder ungerade Zahl?

Bei jeder weiteren geraden oder ungeraden Zahl trinkst du ein Glas Wasser à 200 ml, so dass du min. 1,5l, besser 2l Wasser täglich zu Dir nimmst.

Das führt dazu, dass Du über den Tag verteilt regelmäßig Flüssigkeit bekommst.

Deine Zellen werden gespült, gereinigt und erfrischt.

Deine Haut wird straffer.

 

Damit Deine Seele aufhören kann zu schreien

 

Auf emotionaler Ebene kannst Du dafür sorgen, dass Dein Genuss nicht zu kurz kommt. Fokussiere Dich auf Lebensmittel, die für Dich geeignet sind und zu der FigurZoom-Strategie passen. Das macht Dich zufrieden und Du vermisst nichts. Es kann helfen, dass Du weißt, dass nichts für immer verboten ist. Führe bitte keine Diäten mehr durch, die Dich körperlich oder gefühlt in den Mangel bringen. Du fühlst Dich ungerecht behandelt, im Nachteil und wirst inneren Widerstand entwickeln. Das führt zu Frust und Abbrüchen, die im Jojo enden.

 

So findest Du die Balance zwischen Anspannung & Entspannung

 

Sorge für den Ausgleich in Deinem Leben. Die Mischung aus Anspannung und Entspannung gleicht Dich und Deine Mitte aus.

Meditationen helfen, schneller in die innere Mitte zu kommen. Meditiere möglichst morgens und abends (hilfreich: App sevenmind) Kostenlos starten und meditieren lernen.

 

Pexels / Pixabay

Finde heraus, was fehlt

Um weitere Heißhunger-Attacken zu vermeiden, gib Deiner Seele das, was sie im Moment noch vermisst. Forsche nach Deinen wahren Bedürfnissen, die im Unterbewusstsein schlummern. Finde Deine wahren Gaben und Talente und lebe sie aus. Es ist spannend, herauszufinden, was für tolle Facetten sich zeigen.

Essen / schlickern ist eine schnelle Lösungsstrategie, aber die Ursache wird nicht gelöst, Deine Seele schreit weiter nach der Erfüllung dieser inneren Leere.

 

Mein Tipp dazu:

Stelle Dir folgende Fragen in einer stillen Minute und warte ab, was Dir hochkommt:
  1. Was fehlt mir (noch)? Was wollte ich schon immer mal machen?
  2. Was wird (noch) übersehen? Wo befinde ich mich komplett im Autopilot und mache vielleicht Dinge, die ich kenne, aber die mich nicht glücklich machen, mich nicht erfüllen? Welche Talente und Gaben liegen brach?
  3. Was darf nicht sein? Gibt es Dinge, die ich mir verbiete, nicht gestatte, nicht erlaube?

Sieh genau hin. Du wirst die Antwort erhalten. Und sie ist sicherlich nicht mit Essen zu lösen. Sorge für Deine innere Erfüllung.

 

Sekundärnutzen auflösen

Finde heraus, was schlimm oder schlecht daran ist, wenn Du schlank wärst. Was ist gut daran, dass Du dieses Gewicht gerade hast? Wovor bewahrt es Dich? Was meinst Du, musst Du tun, wenn Du schlank bist? Bitte suche Dir Hilfe, wenn sich Blockaden zeigen, die Du allein nicht lösen kannst.

 

Weniger Schlüsselreize setzen

Triff zuhause und in Deinem Umfeld Maßnahmen, so dass Du Dein Hirn nicht ständig Dopamin ausschüttet, und es dadurch den Heißhunger triggert.

Wir können diese Ausschüttung nicht über den Willen kontrollieren, aber wir können uns aber anders verhalten, um dem nicht ausgesetzt zu sein.

 

Gerüche und Anblick von Trigger-Lebensmittel vermeiden.

  • Sendungen / Werbung mit Triggern vermeiden.
  • Aussichten auf Trigger-Lebensmittel vermeiden.
  • Diese Trigger-Lebensmittel komplett streichen.
  • Das beeinflusst das Dopamin-Belohnverhalten im Hirn. Diese können sensibler werden.

Das dopaminerge System ist lernfähig

Keine Panik, du musst nicht für immer verzichten. Desto weniger Dopamin „angefüttert“ wird, desto weniger Macht hat es über Dich. Du wirst also mit jedem Mal, indem Du stark bleibst und dem Objekt der Begierde entsagst, weniger Dopamin ausschütten. Es wird immer leichter.

Desto mehr Dopamin Du über andere Reize aufbaust, umso besser kannst Du ohne die Strategie „Lösung übers essen / schlickern“ auskommen. (Dopamin bekommen, weil Du einen lieben Menschen ansiehst etc.)

Indem Du Deine Bedürfnisse wahrnimmst, sie Dir erfüllst und ausgeglichen bist, fühlst Du weniger diese innere Leere. Du wirst weniger Verlangen haben.

Du trainierst so Dein Hirn auf eine neue Wahrnehmung und fokussierst Dich so auf ein anderes neues Leben.

 

Was trifft auf Dich zu?

Möchtest Du noch tiefer eintauchen und wissen, was Deine wahren Bedürfnisse sind? Dann nimm an meinem kostenlosen Heisshunger-Online-Training teil.

Hier findest Du es, Du brauchst dafür noch nicht mal Deine Email Adresse verraten.

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