Sonja Kleene

Innere Unruhe und Stress reduzieren


Viele meiner Klientinnen klagen über innere Unruhe.

Kennst Du auch dieses quälende Gefühl, dass Du niemals fertig wirst?

Das es (noch) nicht gut genug ist?

Ich möchte Dich mit drei hilfreichen Ressourcen aus meiner Arbeit der Heilpraktiker Praxis für Psychotherapie unterstützen, die bei innerer Unruhe sehr hilfreich sein können.

Vielleicht kennst Du das auch, was viele Klientinnen unter Innerer Unruhe beschreiben:

  • Das Gefühl, dass es nie aufhört: eine ellenlange Todo-Liste, Pflichten und Arbeiten, die stark erschöpfen?
  • Eine Art innere Nervosität, Gereiztheit, aufgewühlt sein, eine manchmal "kurze Zündschnur"?
  • Schwierigkeiten beim Entspannen oder Ein- und Durchschlafen?

Und dann kommt eine Kleinigkeit dazu und es läuft im Innern los: Sie REAGIEREN im Kampf, Flucht oder Erstarrungsmodus.

Dabei haben sie sich so vorgenommen (mit dem Kopf) gelassener auf andere einzugehen anstatt auszuflippen oder, falls sich die Zustände häufen, total erschöpft zu kollabieren.

Der Irrtum des "WENN-DANN" in unserem Kopf führt zu noch mehr Anspannung

Ein fataler Irrtum ist, wenn wir folgende Grundüberzeugung haben: WENN alles abgearbeitet ist ,DANN wird alles gut.

Das ist ein großer Irrglaube.

Bei vielen Frauen zeigte sich dieser Gedanke "wenn ich endlich schlank bin, dann wird mein Leben viel schöner sein, dann werde ich akzeptiert oder sogar "erst dann bin ich liebenswert."

Das bedeutet im Umkehrschluss, dass noch viel getan werden darf, bis sich ein glückliches Gefühl einstellt. Das setzt immer eine noch nicht erreichte Wegstrecke voraus, obwohl es unsere Grundrecht ist, uns JETZT SCHON zufrieden, erfüllt, wertvoll und liebenswert zu fühlen.

Und so gestaltet es sich auch mit der Todo-Liste: sie ist niemals ganz abgearbeitet.

Innere Unruhe fliest ab am Meer

Mir persönlich hilft der Blick aufs Meer bei Anspannung und lässt meine innere Unruhe sinken. 

Die körperliche Konsequenz dieser WENN-DANN-Annahme

Da die innere Unruhe und Anspannung latent vorliegt und man annimmt, mit Leistung eine Verbesserung dieser Situation zu erreichen, strengt man sich noch mehr an. Immer mehr, denn es reicht ja noch nicht.

Stress kommt auf. Der Körper reagiert und flutet sich mit Adrenalin, Cortisol und Noradrenalin.

Stresshormone, die eigentlich ausgeschüttet werden, wenn es ums Überleben geht, man kämpfen, fliehen oder sich totstellen muss.

Das ist sehr anstrengend für den Körper bzw. für Dich.

Kurzzeitig kann Dein Körper das gut kompensieren. Wenn es zum Dauerzustand wird, stehst Du praktisch chronisch unter Stresshormonen. Gerade Adrenalin wirkt auf uns im Innern sehr aggressiv.

Entspannung ist kaum aus haltbar

Es kann so weit kommen, das wohltuende Entspannung schwer fällt.

Die Balance zwischen Anspannung und Entspannung ist in die Schieflage gerutscht. So sehr, dass Entspannung nicht gut ausgehalten werden kann. 

Ein Zeichen dafür ist, dass man es kaum 5 Min auf dem Sofa aushält. Ohne Ablenkungen wie am Handy zu sein, zu Essen, zu trinken, zu rauchen oder ins Drama zu kippen. 

Probiere es gern einmal aus, wenn Du magst.

Wie Du mit innerer Unruhe umgehen kannst

Ich kann mir aus eigener Erfahrung ungefähr vorstellen, wie Du Dich fühlst. 

Dieses Gefühl, dass es nie genug ist, ist ein Gefühl des Mangels. 

Ganz unabhängig, ob Dein Nervenkostüm sehr empfindlich ist, weil Dir in der Vergangenheit Dinge passiert sind, die alte Verletzungen mit sich bringen oder ob Dir die aktuelle Situation zusetzt, diese Übungen können helfen, Deine Nerven zu beruhigen.

Der 3 stufige Weg zur Beruhigung Deiner Nerven

  • Zuerst einmal kann es Dich unterstützen, zu verstehen, was bei innerer Unruhe in der Tiefe vor sich geht.
  • Dazu habe ich einen Artikel geschrieben. Oft hat es gute Gründe, warum man versucht, es jedem recht zu machen. Wir sehnen uns nach Anerkennug.
  • Lies hier: "Wie Du der Sucht nach Anerkennung entkommst".
  • Dann darf sich das Nervensystem im akuten Zustand der "Hormonattacke" beruhigen, denn es geht sehr selten ums Überleben.
  • Dann ist es eine gute Idee, sich ein ruhiges Nerven-Polster zuzulegen. Dafür können Meditationen hilfreich sein. 
  • Da der Gegenspieler vom Mangel die Fülle ist, hab ich Dir dazu eine Meditation gesprochen, die Erdung und Sicherheit vermittelt und sehr gut helfen kann von Mangel-Gedanken in die Fülle zu kommen.

Das Wichtigste im Prozess: sei Deine eigene Nr.1

Eine gute Idee ist es, Deine eigene Beziehung zu Dir ganz wichtig zu nehmen. Falls da noch Luft nach oben ist, darfst Du Dir erlauben, sie aufzupolieren und Deine Bedürfnisse ganz fein zu hören.

Achte gut auf Dich, um Dich wertzuschätzen, Dich liebevoll zu versorgen, um genug Energie und Kraft zu haben für die Dinge, die Dich erfüllen und glücklich machen. 

Denn es ist keine gute Sache, wenn Du Dich für eine WENN-DANN Überzeugung "aufopferst", die noch nicht mal wahr ist. 

Lass Dich gern von Deinem inneren Beschützer und Beobachter warnen:

Immer dann, wenn DU Dich ohnmächtig und ausgenutzt fühlst, ist die Balance nicht ausgewogen. 

Dafür habe ich Dir die folgenden Ressourcen zusammengestellt, um Dir zu helfen, innerlich schnell auszugleichen, was in die Schieflage gekommen ist.

Die versprochenen drei Ressourcen bei innerer Unruhe

  1. 1
    Falls es bei Dir klingelt, wenn es um Sucht nach Anerkennung (es jedem recht machen) geht: Oftmals gibt es tiefere Ursachen für dieses Phänomen. Die Hintergründe zu kennen kann sehr helfen, sich und seine Entscheidungen besser zu verstehen. So kannst Du viel mitfühlender und liebevoller mit Dir und Deinen Handlungen umgehen.
    Lies hier den Artikel: So entkommst Du der Sucht nach Anerkennung
  2. 2
    Die innere Unruhe im akuten Moment zu beruhigen klappt gut mit dieser Übung:
    Die Unruhe ist eine Art Angst. 
    Mein Tipp: Halte einen kurzen Moment inne und frage Dich:
    Welche Gefahr droht mir hier gerade? 
    Meistens ist im Hier & Jetzt "kein Tiger im Raum", der uns gefährlich werden könnte.
    Oft sind es Gedanken über Dinge, die jetzt gerade nicht stattfinden. Dein Körper reagiert aber mit seiner Erregung und seiner Hormonausschüttung als wärst Du in Lebensgefahr.
    Cool down und suche Dir zur Ablenkung drei Gegenstände in derselben Farbe im Raum, bis Du einen tiefen Atemzug bei Dir wahrnimmst. Das ist der Parasympathische Atemzug und er kommt ganz automatisch. Dein Nervensystem beginnt also gerade, sich wieder zu beruhigen.
    Gewöhne Dir an, tiefer zu atmen. Das allein senkt die "Alarm-Emotionen" ab.
    Wähle jetzt eine Farbe aus, nach der Du im Moment der Übererregung suchen magst. Etwas Blaues? Etwas Grünes? Oder Gelbes? Komme immer mehr bei Dir an, um in turbulenten Momenten präsent zu bleiben.
  3. 3
    Dafür habe ich hier eine Meditation für Dich, Die Du Dir anhören kannst. Sie sorgt für Erdung und stärkt das Gefühl, dass jederzeit von Allem genug da ist. Sie kann sehr helfen, falls Du (noch) unter Mangel-Gefühlen leidest. Denn wie oben schon gesagt, ist der Gegenspieler vom Mangel die Fülle.
    Mache Dir immer mehr bewusst, in welcher Fülle Du lebst und versuche Dinge zu fokussieren, für die Du dankbar sein kannst.
    Vielleicht hilft es Dir zu der Annahme zu gelangen, im Hier und Heute ist das Leben (eigentlich) ganz schön!

Die Baumübung nach Reddemann

Klicke auf die drei Punkte, um sie herunter zu laden (mp3)

Alles Gute für Dich und viel Spaß mit den Ressourcen.

Über Sonja

Wenn Sonja nicht gerade an der Nordsee den Wellen zusieht, unterstützt als Heilpraktikerin für Psychotherapie feinfühlige Frauen, die das Gefühl haben "nur noch zu funktionieren", ihre Bedürfnisse frei und erfüllt zu leben.

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