Drei Ressourcen bei innerer Unruhe

Gelassen reagieren bei innerer Unruhe

Viele meiner Klientinnen klagen über innere Unruhe. Kennst Du auch dieses quälende Gefühl dass Du niemals fertig wirst? Das es (noch) nicht gut genug ist? Ich möchte Dich mit drei Ressourcen unterstützen, die bei innerer Unruhe sehr hilfreich sein können.

Hast auch Du eine ellenlange Todo-Liste, die niemals endet? 

Möchtest Du es jedem recht machen für die Harmonie? Du gibst dafür alles und bekommst bei weitem nicht das zurück, was Du gibst?
Und dann kommt eine Kleinigkeit dazu und Du REAGIERST…

Dabei möchtest Du viel lieber gelassener reagieren anstatt auszuflippen oder total erschöpft zu kollabieren?

Endet die innere Unruhe jemals?

Du denkst, wenn alles abgearbeitet ist ,dann wird alles gut? Das ist ein großer Irrtum. Bei mir zeigte sich dieser Gedanke „wenn ich endlich schlank bin, dann wird mein Leben viel schöner sein, dann werde ich akzeptiert.“ Nun ist das mit der Akzeptanz so eine Sache, denn erstmal durfte ich lernen, mich selbst zu akzeptieren. Mit genau dieser Figur und diesem Gewicht!

Und so gestaltet es sich auch mit der Todo-Liste: sie ist niemals ganz abgearbeitet.

Also strengt man sich mehr an. Immer mehr, denn es reicht ja immer noch nicht.

Stress kommt auf. Der Körper reagiert und flutet sich mit Adrenalin, Cortisol und Noradrenalin. Stresshormone, die eigentlich ausgeschüttet werden, wenn es ums Überleben geht, man kämpfen, fliehen oder sich totstellen muss. Das ist sehr anstrengend für den Körper bzw. für Dich. Kurzzeitig kann Dein Körper das gut kompensieren. Wenn es zum Dauerzustand wird, stehst Du praktisch chronisch unter Stresshormonen. Gerade Adrenalin wirkt auf uns im Innern sehr aggressiv, so ähnlich wie Batteriesäure.

Bei mir war es dann so, dass ich gar nicht mehr entspannen konnte. Vielen Klientinnen ging es ähnlich. Ist das bei Dir auch so?

Ich musste immer etwas zu tun haben, mein Nervenkostüm war chronisch übererregt und ich dementsprechend dünnhäutig.

Oh, da flogen oft die Fetzen wegen Kleinigkeiten… 

Wie Du reagieren kannst bei innerer Unruhe

Ich kann mir gut vorstellen, wie Du Dich fühlst. Dieses Gefühl, dass es nie genug ist, ist ein Mangelgefühl. Dabei ist es ganz egal, ob die Sachen, die Du gemacht hast, nicht gut genug sind oder ob es Deine Fähigkeiten sind, die nicht ausreichen. Ob es die Figur ist, die nicht schlank genug ist oder ob nicht genug von irgendwas da ist. Das macht uns nervös. Es fühlt sich bedrohlich an.

Der 3 stufige Weg da raus

  • Zuerst einmal kann es Dich unterstützen zu verstehen, was bei innerer Unruhe in der Tiefe vor sich geht. Dazu habe ich einen Artikel geschrieben, den ich weiter unten verlinke. Oft hat es gute Gründe, warum man versucht, es jedem recht zu machen. Wir sehnen uns nach Anerkennung.
  • Der Artikel geht genau darauf ein: „Wie Du der Sucht nach Anerkennung entkommst“.
  • Dann darf sich das Nervensystem im akuten Zustand der „Hormonattacke“ beruhigen, denn es geht sehr selten ums Überleben.
  • Dann ist es eine gute Idee, sich ein ruhiges Nerven-Polster zuzulegen. Dafür sind Meditationen perfekt.
  • Da der Gegenspieler vom Mangel die Fülle ist, hab ich Dir eine Meditation auf gesprochen, die Erdung und Sicherheit vermittelt und sehr gut helfen kann von Mangel-Gedanken in die Fülle zu kommen.

Du als neue Number One

Der Trick ist, dass Du Dich dabei an die erste Stelle setzt, um Kraft genug zu haben für Deine Dienste, die Dich erfüllen und glücklich machen. So haben letztlich alle etwas davon.

Denn es ist kein gutes Gleichgewicht, wenn Du Dich dafür „aufopferst“.

Immer dann, wenn DU Dich ohnmächtig und ausgenutzt fühlst, ist die Balance nicht ausgewogen. 

Dafür habe ich Dir die folgenden Ressourcen zusammengestellt, um Dir zu helfen, innerlich schnell auszugleichen, was in die Schieflage gekommen ist.

Diese drei Ressourcen helfen bei innerer Unruhe

  1. Ich schrieb einen Artikel, wie man der Sucht nach Anerkennung (es jedem recht machen) entkommt. Oftmals gibt es tiefere Ursachen für dieses Phänomen. Die Hintergründe zu kennen kann sehr helfen, sich und seine Entscheidungen besser zu verstehen. So kannst Du viel mitfühlender und liebevoller mit Dir und Deinen Handlungen umgehen. 
    Lies hier den Artikel: So entkommst Du der Sucht nach Anerkennung
  2. Die innere Unruhe im akuten Moment zu beruhigen klappt gut mit diesem kleinen Trick: 
    Die Unruhe ist eine Art Angst. 
    Mein Tipp: Halte einen kurzen Moment inne und frage Dich:

    Welche Gefahr droht mir hier gerade? 
    Meistens ist im Hier & Jetzt „kein Tiger im Raum“, der uns gefährlich werden könnte.
    Oft sind es Gedanken über Dinge, die jetzt gerade nicht stattfinden. Dein Körper reagiert aber mit seiner Erregung und seiner Hormonausschüttung als wärst Du in Lebensgefahr.

    Cool down und suche Dir zur Ablenkung drei Gegenstände in derselben Farbe im Raum, bis Du einen tiefen Atemzug bei Dir wahrnimmst. Das ist der Parasympathische Atemzug und er kommt ganz automatisch. Dein Nervensystem beginnt also gerade, sich wieder zu beruhigen.
    Gewöhne Dir an, tiefer zu atmen. Das allein senkt die „Alarm-Emotionen“ ab.

    Wähle jetzt eine Farbe aus, nach der Du im Moment der Übererregung suchen magst. Etwas Blaues? Etwas Grünes? Oder Gelbes? 
  3. Komme immer mehr bei Dir an, um in turbulenten Momenten präsent zu bleiben. 
    Dafür habe ich hier eine Meditation für Dich, Die Du Dir anhören kannst. Sie sorgt für Erdung und stärkt das Gefühl, dass jederzeit von Allem genug da ist. Sie kann sehr helfen, falls Du (noch) unter Mangel-Gefühlen leidest. Denn wie oben schon gesagt, ist der Gegenspieler vom Mangel die Fülle.
    Mache Dir immer mehr bewusst, in welcher Fülle Du lebst und versuche Dinge zu fokussieren, für die Du dankbar sein kannst.
    Im Hier und Heute ist das Leben (eigentlich) ganz schön!

Die Baumübung

Klicke auf die drei Punkte, um sie herunter zu laden (mp3)

Viel Spaß und gutes Gelingen mit den drei Ressourcen!
Schreib mir gern in den Kommentaren, ob sie Dir bei innerer Unruhe geholfen haben.

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