Glaubenssätze, die das Abnehmen verhindern

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Glaubenssätze, die das Abnehmen verhindern

Glaubenssätze, die das Abnehmen verhindern, sind meist negativ. Ein Teil meiner Arbeit ist es, sie zusammen mit meinen Klientinnen zu identifizieren und zu entlarven.

Ich helfe ihnen, sie aufzulösen. Warum? Weil sie dafür sorgen können, dass sie weiterhin daran glauben, was sie sich an Überzeugungen im Laufe ihres Lebens eingefangen haben

Das führt dann dazu, dass sie es nicht schaffen, abzunehmen, Oder dass es sich unglaublich schwer und anstrengend anfühlt. 

Was sind das für Glaubenssätze?

Das sind Gedanken, die sooft gedacht werden, bis sie zu Wahrheit oder Realität werden. Sie sind dabei nicht ständig präsent im Bewusstsein. Sie fahren im Subtext mit, weil sie schon lange nicht mehr infrage gestellt werden. Diese Glaubenssätze werden so zu Glaubensmustern, die sich dann als für Dich „wahre oder reale Überzeugung“ werden. Wenn sie Dir ins Bewusstsein kommen und Du sie auf ihren Wahrheitsgehalt prüfen willst, wird oft gedacht: „Ist eh nicht zu ändern, ist eben so“ oder „nützt ja nix“ weil Du daran glaubst und Du es für unabänderbar hältst.

Auch das kann eine Art von Ballast sein. Fragst Du Dich jetzt, ob Dir auch ein versteckter Glaubenssatz wirkt, der Deine Abnahme verhindert?

Beispiele einiger Glaubenssätze, die Abnehmen verhindern

  • ich kann nicht abnehmen
  • ich kann abnehmen, aber es nicht halten
  • wenn ich erst schlank bin, dann werde ich… (durchstarten im Beruf, meinen Mann verlassen, ….)
  • bei uns in der Familie ist das so (Übergewicht/ schwere Knochen/ viel essen/ bestimmte Essverhaltensmuster)
  • Ich kann doch nicht schlanker sein als… (Mama, meine Freundin, meine Schwester, …
  • Schlanke sind immer nur zickig
  • Besser etwas gepolstert, als dünn und kratzbürstig
  • wer etwas gemütlicher ist, hat einen lieben Charakter
  • wenn ich abnehme, darf ich nie wieder schlemmen (nie wieder Pasta, Eis, Pizza, Schokolade, ect…)
  • Ich darf nicht schlank sein, weil das ist gefährlich: dann mag mich keiner leiden, hassen mich andere Frauen, stehen die falschen Männer auf mich, bin ich dumm/ hohl, bin ich ein Püppchen, ist man oberflächlich
  • Wenn ich schlank bin, muss ich immer hungern, auf alles verzichten, auf Genuss verzichten, auf Vergnügen verzichten…
  • Abwertende Gedanken: ich sehe häßlich aus, Teile meines Körpers sind inakzeptabel, so kann ich mich nirgends sehen lassen, ….
  • Ähnliche Gedanken, die vorm Spiegel oder in der Umkleidekabine entstehen.
  • Gedanken, die keine Akzeptanz zulassen, weil man denkt: wenn ich mich so akzeptiere, wird es ja nie besser.

Warum kann man diese Glaubenssätze selbst so schlecht aufspüren?

Diese Überzeugungen fühlen sich so real und wahr an, dass man sie gar nicht erst in Frage stellt. Deshalb nimmt man sie nicht bewusst wahr, sie laufen wie eine App im Hintergrund unbemerkt ab. Allerdings können dadurch Resultate einstehen, die nicht gewollt sind.
Bei anderen kann ich das sehr gut. Aber es liegt in der Natur der Dinge, dass wir bei uns selber diese „sich wahr anfühlenden Überzeugungen“ nicht sehen.

Ein Glaubenssatz mit Wirkung auf meine Abnahme

In diesem kurzen Video spreche ich über einen Glaubenssatz, den ich mit 6 Jahren in mein Leben zog. Er wirkte sehr lange und hat mir meinen Weg zu einem leichten, befreiten Leben schwer gemacht. Er sorgte nämlich dafür, dass ich nur mit allergrößter Anstrengung und Disziplin mein Gewicht reduzieren konnte.
War meine Disziplin mal nicht so stark (Du kennst sicher solche Momente), kam ich keinen Schritt weiter, bzw. mein Gewicht kam zurück.

Glaubenssätze, die Dich machtlos machen

Trotz wirklich gut geplanter Ernährung und regelmäßigem Sport sorgte dieser Glaubenssatz dafür, dass ich mein Kaloriendefizit in kürzester Zeit in ein Kalorienüberschuss verwandelte.

Ein Hinweis auf einen hinderlichen Glaubenssatz kann das Gefühl der Machtlosigkeit sein. Ich tat Dinge, die ich eigentlich nicht wollte.

Eine vielleicht erstmal ungewohnte Frage. Und es lohnt sich, genau hinzuhören. Was sind Deine Überzeugungen? In meinem Video siehst Du, dass man manchmal „um die Ecke denken“ sollte, um diese Sätze zu identifizieren.

Wenn ich Schokolade aß, konnte ich mich nicht bremsen. Ich fühlte mich wie ferngesteuert, weil ich nicht aufhören konnte zu essen. Trotz all meinem Wissen über Kalorien und Ernährung, war es, als bestimmte eine fremde Macht über mein Tun. Als ging meine Hand wie von selbst immer wieder zur Pakung und die Stückchen landeten nach und nach alle in meinem Mund.

Was es bringt, Glaubenssätze, die die Abnahme verhindern aufzudecken

Nachdem ich diesen Satz gefunden und hinterfragt habe, ist dieses Gefühl tatsächlich verschwunden. Ich kann ein Stückchen Schokolade genießen und danach ganz entspannt den Rest in den Schrank verfrachten. Manchmal reicht das Hinterfragen nicht, dann braucht man einen „Satz, der den alten neutralisiert. Diese Sätze sind sehr mächtig und führen dazu, dass du schnell wieder hinterm Ruder stehst.

Was für ein Unterschied! Nicht nur, dass ich jetzt meine Kalorienbilanz besser im Griff habe… Ich fühle mich wieder wie der Kapitän auf meiner Luxusjacht und nicht mehr wie das machtlose Mäuschen, dass in der Nussschale sitzt.

Hier spreche ich darüber. Vielleicht hast Du danach auch Lust, Dir die Frage zu stellen, ob Dich irgendwas ausbremst auf Deinem Weg zur Leichtigkeit.

Video: wie dieser Glaubenssatz meine Abnahme verhinderte

Achtung, ein Video! Wenn Du den Playbutton drückst, werden Daten nach Youtube gesendet. Falls das Video nicht funktioniert, oder verschwunden ist, hast Du wahrscheinlich dem Tracking widersprochen. Das kannst Du im Cookiebanner widerrufen.

Was denkst und glaubst Du so über Dich und die Welt?

Ich möchte Dich jetzt einladen, einmal darüber nachzudenken. Eine gute Gelegenheit wäre es, sich vorzustellen, morgen beginnt eine Diät. Welche Widerstände kommen hoch?

Die Liste ist mit Sicherheit nicht vollständig. Magst Du mir Deine inneren Glaubenssätze verraten? Du kannst am Ende des Artikels kommentieren. Ist Dir das zu privat, kannst Du mich gerne persönlich anschreiben. Ich habe dafür ein Kontaktformular vorbereitet.

Was denkst Du jetzt? Schreib es Dir gerne auf. Es sind meist flüchtige Gedanken, die kurz an Dir vorbei schrammen und doch so viel aussagen.

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2 Comments

  1. Petra sagt:

    Oh ja ich konnte mich in vielem identivizieren, aber wo mein Glaubenssatz liegt weiß ich nicht!

    • FigurZoom Sonja Kleene sagt:

      Denen kommt man durch gezieltes Fragen auf die Spur. Dadurch, dass man sie für die Wahrheit hält, stellt man sie nicht infrage.

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